Mini Nektarinen Pies und warum sich Nektarinen (meiner Meinung nach) wirklich überhaupt nicht dazu eignen, sie in öffentlichen Verkehrsmitteln zu Essen.


Im Sommer ist es ja wirklich mehr als herrlich. Es gibt unzählige Sorten frisches Obst und man muss nicht nur zwischen 8 sehr ähnlichen Apfelsorten und Orangen/ respektive Mandarinen wählen.

Und wenn man sich dann seine Lieblingssommerfrucht ausgesucht hat, warten die oft sogar noch mit ganz spezifischen Sorten auf.

Mein Favorit: weißfleischige Nektarinen (klingt irgendwie weniger schön, heißt aber glaub ich wirklich so).
Sie schmecken auf der einen Seite wie eine Nektarine schmecken muss aber irgendwie noch aromatischer und feiner, wisst Ihr, was ich meine?


Und natürlich ist frisches Obst auch die allerbeste Arbeitsbegleitung.

Aber bitte perfekt in Stückchen geschnitten und schön damenhaft mit einer Gabel aufpieken- oder habt Ihr schonmal versucht, von einer Nektarine abzubeißen, wenn eine Computer-Tastatur im Weg ist?

Tja, ich schon und ich rate Euch: nehmt die Gabel oder legt Euch eine gute Ausrede für die Jungs aus der EDV-Abteilung zurecht.



Und überhaupt: Obst Essen in der Öffentlichkeit im Allgemeinen und in Öffentlichen Verkehrsmitteln im Speziellen:

Ganz ehrlich?! Alles was über einen Apfel oder in Scheiben geschnittene Grüne Gurke hinausgeht: lasst es ein.
Niemand kann eine saftige Nektarine im Laufen oder sitzend in der U-Bahn so essen, dass es ein ästhetisch vorbildlicher Anblick ist.
Eigentlich ist es die komplette Zumutung für das gesamte Umfeld. Es trieft und schmatzt und schlürft und der Saft rinnt zwischen den Fingern entlang. Und es klebt. Und wohin mit dem Kern?

Oh Gott, wenn ich das nochmal so lese beschleicht mich ein fürchterlicher Verdacht: Anscheinend fahr ich zuviel öffentliche Verkehrsmittel.....

Ich bin Euch durchaus dankbar für öffentlichkeitstaugliche Tipps bei Nektarinen-Verzehr oder belehrt mich eines Besseren und schickt mir wunderschöne Bus-Obst-Selfies.

Wir lesen uns dann mit einem ähnlichen Artikel Richtung November wieder, wenn ich Euch erzähle was es in mir auslöst, wenn sich jemand gefühlt ein ganzes Netz mit Orangen in meinem S-Bahn Abteil schält.

Deshalb auch ganz ohne U-Bahn, dafür als Mini-Pie: Nektarinen.

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Mürbeteig:
125 g Mehl
2 EL Zucker
1/2 TL Salz
65 g Butter, kalt
2 EL Eiswasser 

Mehl mit Zucker und Salz vermischen und in eine Rührschüssel geben. 
Die Butter in Flöckchen dazugeben und alles mit den Fingern zu einer bröseligen Masse verarbeiten. 
Dann mit eiskaltem Wasser verkneten, bis ein glatter, gut formbarer Mürbeteig entstanden ist. 
Den Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen. 


Für die Füllung:
2 weißfleischige Nektarinen
3 EL brauner Zucker
1 EL Zitronensaft

Die Nektarinen waschen, vierteln, entkernen und in kleine Stückchen schneiden.
Die Nektarinen mit dem Zucker und dem Zitronensaft mischen und etwas ziehen lassen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen.
10- 15 Mini-Pieförmchen (je nach Größe) einfetten und ausmehlen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen undauf der bemehlten Arbeitsplatte ausrollen.
Die Pie-Förmchen mit der randseite in den Teig drücken und so passende Teigstücke ausstechen. Den Teig in die Förmchen drücken und mit der Nektarinen-Füllung befüllen.

Aus dem Teig noch "Deckel" ausstechen und die Mini-Pies damit abdecken.

Im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
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