Donauwelle reloaded [Klassiker neu interpretiert]



Meine Familie ist in Hinblick auf die Anzahl der Familienmitglieder eher beschaulich bis sehr übersichtlich.

Eigentlich sind wir nur zu viert. Mama, Papa, der Bruder und ich. Und dann haben zwei der vier auch noch am gleichen Tag Geburtstag. Auf der einen Seite ziemlich selten und auch besonders und auch witzig, auf der anderen Seite wahnsinnig unwitzig weil mir so eine Gelegenheit entgeht, Buffet- und Kuchentechnisch richig groß aufzufahren.

Bei der Frage nach dem gewünschten Geburtstagskuchens sagt meine Mutter dann prompt: "Danauwelle"


Versteht mich nicht falsch: ich liebe, liebe, liebe Donauwelle. Aber nen Blechkuchen als Geburtstagskuchen finde ich irgendwie mehr als fad und auch nicht so attraktiv.

Was blieb mir da also übrig, als den Kuchen optisch etwas zu tunen und blogtauglich aufzuarbeiten?


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Donauwelle:
(Mengen reichen für ein Backblech oder für 2 Springformen mit 18 cm Durchmesser)

Teig:
2 Gläser Sauerkirschen
250 g weiche Butter
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Eier
375 g Mehl
3 TL Backpulver
20g Kakao zum Backen
1 EL Milch

Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.
Zwei Springformen mit 18cm Durchmesser ausfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.

Die Kirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen.

Die weiche Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.

Die Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver dazugeben und rühren, bis ein homogener Teig entsteht.

Die Teigmenge halbieren und unter die eine Hälfte das Kakaopulver und die Milch rühren. Erst den hellen Teig in den beiden Springformen verteilen, dann darauf den dunklen Teig. Die Kirschen auf dem Teig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen ca 25 bis 30 Minuten backen.


Die Kuchen komplett abkühlen lassen. Dann jeweils einen Tortenring um die Böden stellen.

Buttercreme:
1 Päckchen Puddingpulver Vanillegeschmack
100 g Zucker
500 ml Milch
250 g weiche Butter

Aus dem Puddingpulver, Zucker und Milch nach Packungsanweisung einen Pudding zubereiten.

Den fertigen, noch heißen Pudding in eine Rührschüssel geben und  mit dem Schneebesenaufsatz durchrühren.

Die weiche Butter in kleinen Stückchen zum heißen Puddig geben. Dabei konstant weiter rühren.

Die fertige Buttercreme etwas abkühlen lassen und dann in die vorbereiteten Tortenringe füllen.
Am Besten über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Schokoladenguss:
200 g Zartbitterschokolade
2 EL Sonnenblumenöl

Die Schokolade grob hacken und im Wasserbad schmelzen lassen. Das Öl unterrühren.

Die Tortenringe vorsichtig entfernen.

Die Schokolade auf den beiden Torten verteilen und beide Torten aufeinander stapeln.


Kommentare

  1. Ich liebe Donauwelle. Den Blechkuchen als Torte auszugeben, finde ich eine tolle Idee.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. Yes! 1000 Mal Yes!Das ist exakt das, was ich für den Geburtstag meines Freundes gesucht hab. Der liebt nämlich auch Donauwelle und ich will - wie Du - keinen Blechkuchen servieren. Merci!

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    1. Yeah!!! Na da freu ich mich, wenn Du inspiriert bist!

      Ganz leibe Grüße

      Mareike

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Schön, dass Du auf meinem Blog vorbeischaust.
Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar wie wild :)

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