Kürbisspätzle mit Röstzwiebeln


Es war wirklich mal an der Zeit einen unserer beliebten Feierabendklassiker neu aufzulegen. Und weil man ja nicht immer nur mit Kürbis backen kann, gibt es heute mal wieder ein herzhaftes Rezept. Nicht nur gut zum Feierabend sondern auch an Tagen wie heute, wo ich den ganzen Tag gebacken habe, es nach leckeren süßen Plätzchen riecht und ich ständig irgendwas genascht habe. Ich freue mich schon auf das herzhafte Abendessen gleich.

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Kürbisspätzle mit Röstzwiebeln
(für 2 Portionen)

Spätzleteig:
1 Ei
200 g Mehl
Salz, Pfeffer
100 g Kürbismus
80 ml Wasser

100g geriebener Käse

Spätzlepresse
2-3 EL Butter zum Anbraten

Röstzwiebeln:
1 große oder 2 kleine Zwiebeln
2-3 EL Mehl
Pflanzenöl zum Ausbacken
2 EL gehackte Petersilie zur Deko

1.     Das Ei mit dem Kürbismus und dem Mehl in eine Rührschüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren.
2.     Das Wasser nach und nach dazugeben und unterrühren.
3.     Mit Salz und Pfeffer würzen.
4.     Den Teig ca. 30 Minuten stehen lassen. So kann das Mehl richtig quellen.
5.     In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden.
6.     Im Mehl wälzen und im heißen Öl ausbacken. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
7.     In einem großen Topf ca. 2 Liter Wasser zum Kochen bringen. Wasser gut salzen.
8.     Den Teig in zwei Portionen in die Spätzlepresse füllen und die Spätzle in das noch leicht kochende Wasser drücken.
9.     Die Spätzle abtropfen lassen und anschließend in einer beschichteten Pfanne in der heißen Butter anbraten.
Lasst es euch schmecken. Diese Spätzle sind richtiges November-Wetter-Soulfood.

gebackener Pfannkuchen aus der Mikrowelle mit Orangen-Pistazien-Topping* Werbung

*Dieser Post enthält Werbung für www.severin.de
Jahrelang hatten wir eine Mikrowelle, die halt irgendwie Dinge erwärmen konnte. Eigentlich haben wir sie nur benutzt, um die Butter beim Backen zu verflüssigen oder unsere Kirschkernkissen warm zu machen. Schon oft habe ich mir gewünscht eine Mikrowelle zu haben, die ähnlich wie ein Ofen funktioniert. Oft ist der nämlich schon besetzt und dann muss man ganz schön jonglieren, um alles rechtzeitig fertig zu stellen. Da habe ich mich natürlich besonders gefreut, als Severin mich gefragt hat, ob ich die Inverter-Mikrowelle MW 7755 testen will.

Die Mikrowelle kommt mit einem Grillrost und einem beschichteten Pizza-Teller zu euch nach Hause und hat zusätzliche eine Grill- und eine Heißluftfunktion. Die Heißluftfunktion ermöglicht es, dass die Mikrowelle u.a. auch zum Backen genutzt werdenn kann. Man kann sie sogar genau wie einen Backofen auf die gewünschte Temperatur vorheizen. Die Steuerung erfolgt super einfach über vier Tasten und ein Steuerungsrad, wo man die Garzeit einstellt und die Einstellungen bestätigt. Die Mikrowelle verfügt über viele Hinweistöne, die aber auch stumm geschaltet werden können. Beim ersten Benutzen war ich etwas irritiert, weil nach dem Ende der Garzeit die Mikrowelle noch Ventilatorgeräusche gemacht hat. Ein Blick in die Bedienungsanleitung hat dann sofort verraten, dass der Ventilator zum Kühlen einfach noch kurz nachläuft. Der Garraum ist großzügig groß, so dass man gut auch Aufläufe oder Pizza in einer guten Größe darin backen kann.

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gebackener Pfannkuchen mit Orangen-Pistazien-Topping:
(für eine ofenfeste Schale mit 18cm im Durchmesser)

für den Teig:
2 Eier
120 ml Milch
85 g Mehl
1 gehäufter EL Zucker
1 Messerspitze Zimt
1 Messerspitze Backpulver
1 EL Butter

Puderzucker
  1. Die Eier mit dem Zucker verquirlen.
  2. Mehl, Backpulver, Zimt und Milch dazufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Den EL Butter in die ofenfeste Form geben und für 30 Sekunden in die Mikrowelle geben, bis die Butter flüssig ist.
  4. Den Teig in die Form füllen, in die Mikrowelle stellen und die Mikrowelle auf 180°C Heißluft einstellen. Die Zeit auf 20 Minuten einstellen und das Programm starten.

für das Topping:
2 Orangen
1 EL Orangenlikör (z.B. Cointreau)
10 g gehackte Pistazien
  1. Orangen filetieren und zusammen mit dem Orangenlikör und den Pistazien ca. 30 Minuten marinieren lassen.
  2. Wenn der Pfannkuchen fertig ist, mit dem Orangen-Pistazien-Topping toppen und nach Wunsch mit Puderzucker bestreuen.

Die Mikrowelle ist einfach in der Handhabung und die Oberfläche ist leicht zu reinigen. Mir gefällt, dass sie über eine Uhr verfügt und dass die Tasten beleuchtet sind, da ich z.B. unsere Wärflaschen gerne im Halbdunkeln warm mache. Bei der Heißluftgarfunktion erhitzt sich oberhalb ein Heizstab, der für eine gleichmäßige Bräunung sorgt. Die Konsistenz des Pfannkuchens ist etwas anders als die aus dem Backofen, er war aber fluffig und gleichmäßig gebacken. Bald wollen wir mal eine Pizza in der Mikrowelle versuchen und testen, was der Pizzateller so kann. Habt ihr schonmal mit eurer Mikrowelle gebacken? Ist das für euch eine Alternative?

Blätterteigtartelettes mit Aprikosenmarmelade, Ziegenkäse und Thymian


Ich habe es wirklich gewagt: Ich habe Blätterteig selber gemacht. Das stand quasi schon immer auf meiner Liste. Auf meiner to-bake Liste. Wo andere eine Liste mit Traumzielen, Bungeesprüngen und Tiefseetauchen haben, ergänze ich meine Liste ständig um neue Rezepte, Ideen und Kreationen, die ich unbedingt backen will. Und an irgendeinem Samstag war ich früh wach, hatte irgendwie Lust etwas Neues auszuprobieren und dann habe ich mich also an Blätterteig gewagt. Das Ergebnis war wirklich absolut überzeugend. Knusprig, blättrig und lecker. Und wenn man das Falten erstmal verstanden hat, dann ist es gar nicht so schwer.
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Blätterteigtartelettes mit Aprikosenmarmelade, Ziegenkäse und Thymian
(für 12 Stück)

Grundrezept Blätterteig:
85 g Mehl
10 g Butter
1 Prise Salz
45 ml lauwarmes Wasser

85 g kalte Butter

Kreisausstecher 7cm Durchmesser

Für den Belag:
Aprikosenmarmelade 100g
12 kleine Zweige Thymian
12 Scheiben Ziegenkäse von der Rolle


  1. Das Mehl mit der Butter, dem Salz und dem lauwarmen Wasser in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. 
  2.  Den Teig zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.
  3. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, zu einem Rechteck ca. 12x6 cm ausrollen.
  4. Die kalte Butter in dünne Scheiben schneiden und auf der Hälfte des ausgerollten Rechtecks verteilen. Mit dem restlichen Teig bedecken und die Ränder andrücken.
  5. Den Teig zu einem 1 cm dicken Rechteck ausrollen und der Länge nach 3-fach übereinanderlegen.
  6. Das Teigstück um 90° drehen, wieder zu einem 1cm dicken Rechteck ausrollen und 4-fach übereinander falten. In Folie gewickelt 30 Minuten kaltstellen.
  7. Nach der Kühlzeit die Schritte 5 und 6 wiederholen.
  8. Den Backofen auf 200° Ober-Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
  9. Den Blätterteig dünn ausrollen und mit dem Kreisausstecher ca. 12 Kreise ausstechen.
  10. Jeden Kreis mit ca. 1 TL Aprikosenmarmelade bestreichen und mit einer Scheibe Ziegenkäse und einem Zweig Thymian belegen.
  11. Auf das vorbereitete Backblech legen und im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen, bis der Käse gratiniert ist und der Blätterteig goldbraun ist.
Die kleinen Tartelettes schmecken einfach fantastsich. Es ist genau die richtige Mischung zwischen süß und herzhaft und sie eignen sich toll zum Apperitif oder als Snack zwischendurch.
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