Erdnussbutter-Kuchen mit Schokostückchen und salzigem Erdnusstopping


Pünktlich zum bevorstehenden Wochenende gibt es heute ein neues Rezept. Einen klassischen Kastenkuchen mit Erdnussbutter und salzigem Topping etwas aufgemotzt. Wenn ich so einen richtig starken Kuchenhieper bekomme, dann meist auf klassische, einfache Rührkuchen. Wie ist das bei Euch? Eher so klassisch oder doch eher ausgefallen?
Was dann ja auch immer wichtig ist: Das alle Zutaten noch im Vorratsschrank verfügbar sind. Wenn ich nämlich Kuchen will, dann will ich Kuchen. Punkt. Und da viel mir doch ein komplettes Glas Erdnussbutter in die Hände... Was soll ich noch sagen? Das Rezept folgt:

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Erdnussbutter-Kuchen mit Schokostückchen:
150 g weiche Butter
200 g Erdnussbutter
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
50 g Speisestärke
300 g Mehl
3 TL Backpulver
5 EL Milch
100 g Schokodrops

Topping:
60 g gesalzene Erdnüsse
200 g Zartbitterkuvertüre
1 EL Öl

Kastenform
Margarine zum Fetten der Form 
2 EL Mehl 
  1. Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.
  2. Eine Kastenform ausfetten und mit dem Mehl ausstreuen. Überschüssiges Mehl abklopfen.
  3. Die weiche Butter mit der Erdnussbutter, dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und cremig/schaumig aufschlagen.
  4. Die Eier einzeln dazugeben und rühren, bis die Masse hell und luft wird.
  5. Mehl, Stärkemehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig geben.
  6. Die Schokodrops zum Schluss unterheben und den Teig glatt rühren.
  7. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und im vorgeheizten Backofen ca 60-70 Minuten backen.
  8. Wenn Euch der Kuchen oben zu dunkel wird, könnt ihr ihn zum Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken.
  9. Den Kuchen etwas abkühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
  10. Den auskühlten Kuchen mit den Erdnüssen betreuen.
  11. Die Kuvertüre über dem heißen Wasserbad schmelzen, das Öl dazugeben und langsam über die Erdnüsse gießen.
  12. Die Schokolade fest werden lassen.

Genießt das Wochenende ihr Lieben!

Mirabellen Crumble mit Haferflocken-Marzipanstreuseln


Die wunderschönen Sommermonate zahlen sich aus und das Angebot an Obst und Gemüse ist riesengroß, fast jeden Tag bekommen wir gerade Äpfel, Birnen, Pflaumen und diverses Gemüse von lieben Nachbarn und Kollegen angeboten, die die reiche Ernte gar nicht selbst verarbeiten können. Wir haben schon Apfelmus, Pflaumenmus und Holundergelee eingekocht. An diesem Wochenende stehen noch Birnenkompott, Birnengelee und Birnenchutney auf dem Plan.

Bei kleineren Mengen Obst bietet sich einkochen nicht so unbedingt an und deshalb habe ich aus dem kleinen, feinen Körbchen mit Mirabellen einen Crumble mit knusprigen Streuseln gebacken.

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Mirabellen Crumble mit Haferflocken-Marzipan-Streuseln:
500 g Mirabellen
Saft einer halben Zitrone
2 EL Zucker
2 TL Speisestärke

80 g weiche Butter
65 g Mehl
50 g brauner Zucker
150 g Haferflocken
80 g Marzipanrohmasse
1/2 TL Zimt

kleine Auflaufform
  1. Den Backofen auf 180° Ober-Unterhitze vorheizen.
  2. Die Mirabellen waschen, halbieren und entsteinen. 
  3. Mit dem Saft der Zitrone, dem Zucker und dem Stärkemehl mischen und zur Seite stellen.
  4. Für die Streusel alle Zutaten mischen und zu einem Teig verkneten.
  5. Die Mirabellen in die Auflaufform geben und die Streusel darüber verteilen.
  6. Den Crumble im vorgheizten Ofen 20-25 Minuten backen, bis die Streusel schön goldbraun sind.

Schmeckt absolut lecker einfach pur, lässt sich aber auch perfekt mit einer Kugel Eis zu einem ausgewachsenen Nachtisch pimpen. Lasst es Euch schmecken.

(WERBUNG) Macarons mit Amarula


*enthält Werbung für Amarula Deutschland

Auch wenn manchmal ein paar Wochen vergehen und ich sie nicht backe, bin und bleibe ich ein riesen Macarons-Fan. Für diese süße kleinen Baiser-Schalen schlägt einfach mein Herz. Die Kombinationsmöglichkeiten von Farbe, Füllung und Verzierungen sind so vielfältig, dass mir andauernd neue Ideen in den Kopf kommen. Und ich meine Macorons mit knackigen Schokoladenüberzug- da hätte ich wirklich schon früher drauf kommen können.

In Zusammenarbeit mit Amarula durfte ich mir ein Rezept überlegen und ich habe mich für Macarons mit Amarula-Ganache und Schoko-Nuss-Überzug entschieden. Ich bin mir sicher, dass die Meisten von Euch schonmal Amarula probiert haben- doch wisst Ihr auch, woraus der leckere Likör hergestellt wird? In Südafrika sind nicht nur Elefanten, sondern auch Marula-Bäume zu Hause. diese Bäume tragen Marula-Früchte, aus denen der Likör hergestellt wird. Warum ich Euch das mit den Elefanten erzähle? Die Elefanten lieben die Marula-Früchte ebenso wie wir den Likör lieben und deshalb nennt man ihn auch Elefantenbaum. Ein Detail, dass mir noch gar nicht so bewusst war. Weitere Details und wissenswerte Facts findet Ihr auf dem Amarula-Blog.

Die Elefanten müssen sich ganz schön strecken, um die Früchte des Marula-Baums mit ihren Rüsseln erreichen zu können. Wir haben es da etwas einfacher und können Amarula direkt aus der Flasche genießen. Oder einfach als leckere Ganache in meinen Macarons.

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Macarons mit Amarula-Ganache:
(für ca. 20 Stück)
90 g gemahlene, blanchierte Mandeln
150 g Puderzucker
20 g Zucker
72 g Eiweiß

Lebensmittelfarbe Paste in gelb
Haarsieb
150 g Zartbitterkuvertüre
100 g gehackte Mandeln
Spritzbeutel mit Lochtülle (10er)

für die Ganache:
100 ml Amarula
200 g weiße Schokolade

Spritzbeutel mit Stern-oder Zackentülle
  1. Für die Ganache den Amarula in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen.
  2. Die Schokolade in grobe Stücke hacken und zum aufgekochten Amarula geben.
  3. Die Schokolade bei niederiger Temparatur vollständig im Amarula auflösen.
  4. Die Ganche vollständig, am Besten über Nacht, auskühlen lassen.
  5. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  6. Die Mandeln gemeinsam mit dem Puderzucker in einen Blitzhacker geben, sehr fein mahlen und anschließend mit Hilfe des Löffels durch das Sieb streichen.
  7. Das Eiweiß in eine fettfreie Rührschüssel (ich reibe meine immer mit einer Zitronenhälfte aus) geben und mit dem Schneebesenaufsatz schaumig schlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Lebensmittelfarbe jetzt schon hinzufügen.
  8. Weiter schlagen, bis fester, glänzender Eischnee entsteht.
  9. Die Mandel-Puderzucker-Mischung langsam unterheben, bis eine geschmeidige Macaronage entsteht.
  10. Masse in den vorbereiteten Spritzbeutel füllen und auf die vorbereiteten Backbleche gleichmäßige Kreise spritzen.
  11. Die Macarons zunächst 15 Minuten an der Luft trocknen lassen, dann den Backofen auf 135-140° Ober-Unterhitze vorheizen und die Macaronsschalen nach weiteren 15 Minuten in den Ofen schieben. Jedes Blech alleine ca. 16 Minuten backen.
  12. Macaronsschalen vollständig auskühlen lassen.
  13. Die Kuvertüre über dem heißen Wasserbad schmelzen.
  14. Die gehackten Mandeln in einer beschicheten Pfanne goldbraun rösten.
  15. Die Hälfte der Macaronsschalen kopfüber in die geschmolzene Kuvertüre tauchen und mit den gehackten Mandeln bestreuen. Wieder aufs Backpapier setzen und trocknen lassen.
  16. Die Ganache mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen, bis sie eine feste, gut spritzbare Konsistenz bekommt und in den vorbereiteten Spritzbeutel füllen.
  17. Je eine gelbe Schale und eine mit Schokoladenüberzug mit der der Ganache füllen und zusammensetzen.


Uns haben sie am besten gut gekühlt, direkt aus dem Kühlschrank geschmeckt. Durch die Schokolade on top waren sie herrlich knackig und schmecken wie eine große Amarula-Praline. Von meinen Kollegen habe ich mir sagen lassen, dass sie auch nach ein paar Stunden ungekühlt in unserer Büroküche noch sehr gut geschmeckt haben.
*Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Amarula entstanden. Vielen Dank für die nette Zusammenarbeit.
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