Pumpkinbars mit Creamcheese - ein Rezept für Kürbiskuchen mit Frischkäsegitter


Ihr kennt das bestimmt auch. Ihr habt etwas Neues entdeckt und bekommt einfach nicht genug davon. Zur Zeit ist das bei mir definitiv Kürbispüree. Das ist meine ganz persönliche Entdeckung 2018. Ich habe zwar schon im letzten Jahr Kürbispüree hergestellt aber diesmal bin ich irgendwie vollkomen addicted. Die Folge sind dieses Jahr Pumpkinbars in unterschiedlichsten Varianten. Die neueste: Saftigster Kürbiskuchen mit eingebackenem Frischkäsegitter. Wirklich eine super gute Kombi. Und einfach und doch so ein Hingucker.
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Kürbiskuchen mit Frischkäsegitter:
Teig:
4 Eier
320 g Zucker
180 ml Pflanzenöl
500 g Kürbispüree
1 TL Vanilleextrakt
300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Naron
1 1/2 TL Pumpkinspice-Gewürz

Frischkäsegitter:
300 g Frischkäse
3 TL Stärkemehl
3 EL Zucker

Spritzbeutel mit Lochtülle
  1. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  2. Ein Backblech mit Backpapier belegen und einen Backrahmen mit 25x38 cm draufstellen.
  3. Eier und Zucker in eine Rührschüssel geben und schaumig aufschlagen.
  4. Pflanzenöl und Kürbispüree dazugeben und gut vermengen.
  5. Die trockenen Zutaten mischen und in die Rührschüssel geben.
  6. Rühren bis ein glatter Teig entsteht.
  7. In den vorbereiteten Backrahmen füllen und zur Seite stellen.
  8. Für das Frischkäsegitter Frischkäse, Stärkemehl und Zucker glattrühren und in den vorbereiteten Spritzbeutel füllen. 
  9. Gitterförmig Linien auf den Teig spritzen.
  10. Das Backblech in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 28-30 Minuten backen.

Ich bin wirklich jedes Mal überrascht, wie saftig der Kürbiskuchen wird und wie wandelbar Kürbis ist. ich liebe ihn wirklich herzhaft und süß zu gleichen Teilen und freue mich total, dass er jedes Jahr auch bei uns mehr in Mode zu kommen scheint. Wie seht ihr das? Kürbis zum Backen jay oder nay?
Ach wie sehr ich den Herbst genossen habe in diesem Jahr. Nach diesem heißen Sommer hatte ich ihn mir wirklich herbeigesehnt und habe so viele Herbstgerichte gekocht und gebacken wie nie zu vor und so viel eingeweckt und für den Winter haltbar gemacht. Jetzt freue ich mich bald auf die ersten Weihnachtsrezepte. Bis dahin bin ich mal in der Küche und produziere Kürbis-Püree-Nachschub. Das lässt sich nämlich auch ganz wundervoll einfrieren.

Salat mit Cranberry-Dressing, Ziegenkäse und Pistazien und Cranberry-Streusel-Muffins- zwei Ideen fürs Mittagessen im Büro*


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Ich versuche mir mein Mittagessen jeden Tag mit ins Büro zu nehmen. Aus unterschiedlichen Gründen. Es ist viel günstiger, wenn ich zu Hause etwas vorbereite als wenn ich jeden Tag außer Haus essen gehe. Es spart wertvolle Zeit, wenn ich nicht aus dem Büro raus mus sondern mein Mittag schon im Kühlschrank steht. Für mich persönlich ein wichtiger Aspekt: Essen gehen bleibt etwas Besonderes, wenn ich das nicht jeden Tag mache und natürlich auch der Müll, der vermieden wird, in dem ich wiederverwendbare Behälter fülle, ist natürlich ein guter Grund. Natürlich habe ich auch manchmal keine Lust, etwas vorzubereiten oder einfach nichts mehr im Kühlschrank aber in der Regel versuche ich gut vorbereitet zu sein.
Damit ich all den Leckereien von den Anderen mittags leichter wiederstehen kann, richte ich mein Essen so schön wie möglich an. Ich nehme zum Beispiel ein Bügelglas und schichte meinen Salat dor hinein. Die Muffins kommen in eine mehrwach verwendbare Verpackung und dass ToGo-Becher aus Porzellan o.ä. sinnvoller sind als die zum Wegwerfen ist ja nun wirklich kein Geheimnis mehr.
Ich nehme gerne Salat im Glas mit, weil man ihn problemlos vorbereiten kann. Für eine Person braucht man außerdem nicht viel und kann toll alle Reste aus dem Kühlschrank verwerten. Da könnt ihr richtig kreativ sein.

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Salat zum Mitnehmen mit Ziegenkäse, Pistazien und Cranberry-Dressing
(für 1 Portion)
1 Salatherz
3 Radieschen
1 Minigurke
Ziegenkäse in Scheiben
2 EL Pistazienkerne

Für das Dressing
2 EL Öl
2 kleine Zwiebeln
Knoblauchzehe
1 TL Zucker
50 g frische Cranberries
125 Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

1 Bügelglas
1 Gabel aus Holz
  1. Das Salatherz waschen und in Streifen schneiden.
  2. Die Radieschenwaschen, in Scheiben und dann in Streifen schneiden.
  3. Die Mini-Gurke waschen und in Scheiben schneiden.
  4. Salat, Radieschen und Gurke in das Glas schichten.
  5. Den Zeigenkäse oben drauf legen.
  6. Die Pistazien in eine beschichtete Pfanne geben und rösten. Abkühlen lassen.
  7. Für das Dressing die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in kleine Stückchen schneiden.
  8. 2 EL Öl in eine beschichete Pfanne geben und die Zweibeln und den Knoblauch anschwitzen. Den Zucker und die Cranberries dazugeben und 5 Minuten weich köcheln. 
  9. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  10. Alles mit einem Zauberstab pürieren und auskühlen lassen.
  11. Das Dressing auf den Salat geben oder in einem extra Gefäß mitnehmen.

Damit ich nach der Mittagspause nicht die fiesen Keksreserven von der letzten Büromaterialbestellung dem Erdboden gleich mache, nehme ich mir gerne ein Stück Kuchen oder etwas Obst zum Nachtisch mit. Diesmal sind es Muffins geworden. Muffins sind super saftig, unterwegs gut zu essen und sie halten sich auch ohne Kühlung eine Zeit. Wichtig bei Essen für unterwegs ist mir, dass es praktisch, schnell und lecker ist.


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Cranberry-Sreusel-Muffins (mit und ohne Backmischung):
(für 11-12 Stück)
wenns mal schnell gehen muss, könnt ihr die Hobby-Muffin-Mischung (550 g) vom Hobby-Bäcker einfach nach Packungsanweisung anrühren und mit 150 g getrockneten Cranberries verfeinern. Für alle, die lieber ohne Backmischung backen hier mein Rezept:

Teig:
2 Eier
125 g weiche Butter
110 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1 Prise Salz
160 ml Milch
150 g getrocknete Cranberries



Für die Streusel:
40 g Butter
30 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Mehl
1 Prise Salz

12 Papierförmchen
Muffinblech
  1. Den Backofen auf 170°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  2. Die Papierförmchen in das Muffinblech legen.
  3. Zuerst alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und mit den Händen verkneten. Die Streusel in den Kühlschrank stellen.
  4. Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig aufschlagen. 
  5. die Eier einzeln unetrrühren.
  6. Mehl, Backpulver und Natron mischen und abwechselnd mit der Milch in die Rührschüssel geben.
  7. Die Cranberries unterheben.
  8. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen und zum Schluss die Streusel drüberbröseln.
  9. Die Muffins im vorgeheizten Ofen 18-20 Minuten goldbraun backen.
Wie siehts denn bei Euch aus? Nehmt Ihr Euch was mit zur Arbeit oder esst Ihr lieber auswärts oder vielleicht ganz anders?

Halloween-Lunchbox-Ideen


Für kurzentschlossene Halloweenbegeisterte habe ich heute zwei vollbepackte Lunchboxen mitgebracht. Die gehen zum Frühstück natürlich genauso gut wie zum Mittag. Die einzelnen Komponenten eignen sich auch toll für ein Halloweenbuffet in der Kita oder für eine ausgedehnte Party. Egal wie: mit Sicherheit werden ihr die Helden der Woche sein, wenn ihr solch eine Lunchbox mitgebt. Ich war das heute schon, als ich die fertigen Boxen in den Kühlschrank für Morgen gepackt habe...
Wenn ich solche besonderen Lunchboxen packe, achte ich immer darauf, dass man einige einfache Dinge mit etwas aufwändigen kombiniert. Natürlich muss alles auch kalt gut schmecken und sich so gut vorbereiten lassen, dass man morgens nur noch alle Kompnenten in die Boxen packen muss.
Die erste Box ist eine Doppeldeckerbox, in die ich folgende Dinge eingepackt habe:
  1.  Ein hartgekochtes Geisterei. Einfach ein Ei hart kochen, abkühlen lassen, die Schale abpellen und mit einer Lochtülle vorsichtig zwei Augen und eine Nase ausstechen.
  2. Für die Crackerspinnen je zwei runde Cracker mit Frischkäse bestreichen und an der Seite je vier Stücken Salzstangen reinschieben.
  3. Für die Mandarine mit Kürbisgesicht vorsichtig mit einem Messer Dreiecke für Augen und Nase und einen Mund einritzen.
  4. Käsige Hexenbesen. Scheibenkäse vierteln, das untere Ende einschneiden, um eine Sazstange wickeln und mit einem Schnittlauchhalm fixieren.
  5. Für die Würstchenmumien mit Blätterteig Blätterteig mit einem Pizzaschneider in dünne Streifen schneiden und je um eine Mini-Wurst wickeln. Im Ofen bei 160 °C 20-25 Minuten backen. Nicht zu heiß backen, damit die Würstchen nicht platzen. Mit Augen aus schwarzen Oliven verzieren.

In der zweiten Variante wiederholen sich einige Komponten, dafür kommen noch vegetarische Mini-Spinnen-Pizzen und kleine Käestullen dazu.

In dieser Box verstecken sich diese Dinge:
  1. Ein hartgekochtes Geisterei. Einfach ein Ei hart kochen, abkühlen lassen, die Schale abpellen und mit einer Lochtülle vorsichtig zwei Augen und eine Nase ausstechen.
  2. Für die Mandarine mit Kürbisgesicht vorsichtig mit einem Messer Dreiecke für Augen und Nase und einen Mund einritzen.
  3. Mit Halloweenmotivausstechern aus Graubrot die Motive ausstechen, mit Frischkäse bestreichen und zusammen setzen. Schon habt ihr gruselige Halloweenstullen.
  4. Spinnenpizzen sind kleine Hefeteigkreise, die mit Tomatenmark bestrichen werden, mit Salz und Pfeffer gewürzt werden und mit schwarezen Olivenspinnen belegt werden. Dann einfach bei 180°C Ober-Unterhitze für 13-15 Minuten backen. Ihr könnt die Pizzen auch noch vor dem Backen mit Reibekäse bestreuen.

Ich bin gesppannt, wie Euch meine Halloween-Lunchbox-Ideen gefallen. Viel Spaß beim Gruseln.
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