Dominosteine mit Nougatschicht

Zugegeben, diese Dominosteine hier sind wirklich etwas aufwändiger. Aber es lohnt sich jeder Arbeitsschritt. Das verspreche ich Euch. Das Rezept für die klassische Variante mit Gelee findet ihr bereits hier bei mir auf dem Blog. Für alle, die nicht so richtig was mit der Geleeschicht anfangen können, habe ich mich in meine ganz eigene Versuchsküche gestellt und eine Variante mit Nougat ausprobiert.

---------------
Nougat-Dominosteine:
(für 15 Stück)
65 g Honig
15 g Zucker
25 g Butter
50 g Zartbitterkuvertüre
75 g Mehl
1/2 TL Lebkuchengewürz
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei

140 g Nuss-Nougat
100 g Marzipanrohmasse
200 g Zartbitterkuvertüre
  1. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  2. Eine kleine Backform oder einen rechteckigen Backrahmen (ca. 10x15 cm) vorbereiten und mit Backpapier auslegen.
  3. Honig, Zucker und Butter in einen Topf geben und aufkochen lassen.
  4. Die Temperatur reduzieren und die Zartbitterkuvertüre darin auflösen.
  5. Mehl, Lebkuchengewürz, Backpulver, Salz und Ei in eine Rührschüssel geben und die Honigmasse ebenfalls dazugeben.
  6. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
  7. Den Teig in die vorbereitete Backform geben und im vorgeheizten Backofen 15 Minuten backen.
  8. Vollständig auskühlen lassen.
  9. Das Nougat im Wasserbad erhitzen und auf die erkaltete Lebkuchenplatte gießen.
  10. Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.
  11. Die Marziparohmasse aurollen und direkt auf die Nougat-Schicht legen.
  12. Die dunkle Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.
  13. Die Platte in gleichmäßig große Quadrate schneiden und einzeln in die flüssige Kuvertüre tauchen.
  14. Auf einem Gitter abtropfen lassen.


Die Dominosteine halten sich problemlos ein paar Wochen, wenn ihr sie in Dosen packt und kühl stellt. Allerdings denke ich nicht, dass sie wirklich so lange überleben werden :) Habt ihr schonmal Dominosteine selbst gemacht?

Spritzgebäck mit weißer Schokolade, Schokoladenfüllung und Jive Cassis (Werbung)

*Dieser Post enthält Werbung für www.jive-sekt.de

Kennt ihr das? Jahrelang gehen Dinge vollständig an Euch vorbei, ihr schwankt zwischen egal und desinteressiert. Genau so ging es mir mit Spritzgebäck. Meine Mama macht schon immer welches, gegessen habe ich das jedes Jahr in der Weihnachtszeit in Mengen aber welches gebacken habe ich nie. Ich weiß gar nicht so genau warum aber irgendwie hat es mich nicht so richtig mitgerissen. Vor ein paar Wochen war ich dann auf einem Event und seit dem ist das irgendwie anders....
Man könnte fast sagen, dass ich klitzekleines bisschen im Spritzgebäckfieber bin. Es hat so viel Spaß gemacht verschiedene Formen zu spritzen und kreativ zu sein, dass ich direkt am Tag danach losgelegt habe und ein bisschen rumgetüftelt habe. Ich wollte ein Rezept entwickeln, wo sowohl im Teig als auch in der Ganache so viel Jive Cassis enthalten ist, dass man ihn rausschmecken kann. Und nachdem die erste Ganache *hüstel* einfach geronnen ist, hat der zweite Versuch perfekt geklappt.

----------------
Spritzgebäck mit Jive Cassis:
(für 30-35 gefüllte Kekse)

Für den Teig:
50 g weiße Kuvertüre
160 g weiche Butter
80 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
170 g Mehl
15 g Speisestärke
45 g gemahlene, blanchierte Mandeln
4 EL Jive Cassis

Spritzbeutel mit Sterntülle
  1. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und den Backofen auf 170°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  2. Die weiße Kuvertüre in kurzen Intervallen vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen.
  3. Die weiche Butter in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.
  4. Geschmolzene Kuvertüre, Puderzuckr und Vanillezucker dazugeben und aufschlagen.
  5. Salz, Mehl und Speisestärke mischen und in die Rührschüssel geben. Die gemahlenen Mandeln unterrühren.
  6. Zum Schluss die 4 EL Jive Cassis dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
  7. Den Teig in den vorbereiteten Spritzbeutel geben und auf die vorbereiteten Backbleche ca. 2 cm große Tatzen spritzen.
  8. Im vorgeheizten Backofen 10-12 Minuten backen.
  9. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
Für die Füllung:
100 g Sahne
225 g gehackte weiße Kuvertüre
35 ml Jive Cassis

Spritzbeutel mit Lochtülle
  1. Die Sahne in einen Topf geben und aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen.
  2. Die gehackte Kuvertüre in die heiße Sahne geben und rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat.
  3. Die Ganache ca. 30 Minuten kühl stellen, dann Jive Cassis dazugeben und gut verrühren.
  4. Ganache vollständig auskühlen lassen.
  5. Vor dem Verwenden die Ganache mit einem Handrührgerät aufschlagen, bis sie etwas fester und cremig wird.
  6. Ganache in den vorbereiteten Spritzbeutel füllen und immer zwei Kekse mit etwas Ganache zusammensetzen.
  7. Die Kekse entweder gleich aufessen oder im Kühlschrank aufbewahren.


Wie wäre es mit einer weiteren Variante? Wenn ihr kleine Teigtuffs nebeneinander spritzt und kreisförmig anordnet, entstehen leckere Kekskreise, die sich perfekt als essbare Baumdeko eignen. Einfach ein schönes band einziehen und fertig ist der selbstgemachte Baumschmuck- geht natürlich auch als Geschenkanhänger.

Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Jive entstanden. Konzept und Rezeptentwicklung waren komplett mir überlassen. Danke für die nette und spontane Kooperation.

Weihnachtsbäckerei 2018 Teil 3: Leoparden-Schwarz-Weiß-Gebäck


Es gibt ja so Klassiker- die müssen einfach sein. Für mich ist es das wirklich sehr hübsch anzusehende und dazu noch schokoladig leckere Schwarz-Weiß-Gebäck. Egal ob als Schnecke oder im Schachbrettmuster- ein Hingucker ist es immer. Dieses Jahr wollte ich mal was Neues probieren und hab dem Klassiker kurzer Hand ein Makeover verpasst: Schwarz-Weiß-Gebäck im Leoparden-Look. Ich mag das Ergebnis so so gerne- was sagt ihr?

----------------
Leoparden Schwarz-Weiß-Gebäck:
Für den Grundteig:
250 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
125 g weiche Butter

hellbrauner Teig:
1 EL Backkakao
1 EL Zucker

dunkelbrauner Teig:
2-3 EL Backkackao
1 EL Zucker
1 EL Milch

Nudelholz
Mehl zum Ausrollen
  1. Für den Grundteig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und gut vermengen. 
  2. Den Teig halbieren. Den hellen Teig zur Seite stellen. Die zweite Hälfte hellen Teig noch mal teilen- ca in 1/3 und 2/3. 
  3. Die kleinere Teigmenge mit 1 EL Backkakao und einem EL verkneten.
  4. Die größere Teigmenge mit 2-3 (je nach gewünschter Intensität) EL Backakao verkneten.
  5. Aus der hellbraunen Teigmasse meherere dünne Rollen rollen.
  6. Die dunkelbraune Teigmasse ausrollen und die hellbraunen Rollen einzeln darin einrollen.
  7. Die Doppellrollen dann in den ausgerollten hellen Teig einrollen.
  8. Immer mehrere helle Rollen miteinander zusammen stetzen und vorsichtig zu einer/ oder auch mehreren dicken Rolle formen.
  9. Die entstandene Rolle in Klarsichtfolie wickeln und ca. 45 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  10. Nach der Kühlzeit den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  11. 2-3 Bleche mit Backpapier belegen.
  12. Die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen und in Scheiben schneiden.
  13. Auf die vorbereiteten Backbleche setzen und im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen.
  14. Plätzchen vollständig auskühlen lassen.

Ich bin immer noch ganz verliebt in diese hübschen Dinger und finde sie geben dem Plätzchenteller einen wirklich coolen Look. Fallen Euch noch beliebte Klassiker ein, die ich dringend mal pimpen sollte?


Ein Ausblick auf Morgen gefällig? Wie wäre es mit zart mürben Heidesandplätzchen mit Pistazienrand?




















Back to Top