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Kennt Ihr noch die MTV Sendung "Pimp my Ride"? Also, als es noch MTV und VIVA und so gab und dort auch sogar noch Musikvideos gezeigt wurden?

Falls jemand jetzt denkt: Echt??? Musikvideos?? Ohja. Am laufenden Band sogar, bis sie von irgendwelchen dubiosen Handy-Klingeltöne-im-Abo-Jingels abgelöst wurden.

Bei Pimp my Ride wurden Autos so richtig stylish aufgemotzt und veredelt und irgendein cooler Rapper (war es nicht Xzibit ?!) hat das mehr oder weniger eloquent kommentiert.


Ganz nach dem Prinzip "Pimp my Cake", darf ich Euch heute einen meiner Lieblingskuchen vorstellen: den Kalten Hund. 

Nach meinem Lieblingsrezept von meiner geliebten Oma. 

Das Rezept hat sie früher mal in irgendeinem Kochbuch hinten notiert und ich freue mich immer, wenn ich beim Backen ihre Handschrift lesen kann.

Allerdings kannte meine Oma noch keine Oreo-Kekse. Das Original-Rezept ist mit den guten alten Butterkeksen (die mit den vielen kleinen Zacken).

Ich bin mir aber absolut sicher, dass die neue Variante des Klassikers ihr toll gefallen hätte.


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Kalter Hund:
1 Tafel Palmin (250 g)
2 Tassen Puderzucker
2 Eier
1 Tasse Backkakao
2 TL Kaffeepulver
ca. 30 Mini-Oreo-Kekse

Das Palmin in einen Topf geben und langsam schmelzen. Wenn es vollständig aufgelöst ist, den Topf vom Herd nehmen und das Palmin etwas abkühlen lassen.

Eier, Puderzucker, Kakao und Kaffepulver verrühren.

Das aufgelöste Palmin sehr langsam dazugeben, dabei immer weiterrühren, bis eine homogene Masse entsteht.

Eine Schicht Mini-Oreo-Kekse auf den Boden einer Kastenform (ich benutze dafür gerne eine Silikonform) schichten, etwas Schoko-Masse darüber geben und glatt streichen. 
Eine zweite Schicht Kekse darauf setzen und wieder mit etwas Masse bestreichen. 
So in Schichten weiter verfahren, bis Kekse und Masse aufgebraucht sind.

Den Kalten Hund über Nacht im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Mir schmeckt er am Besten, wenn er 2-3 Tage durchgezogen ist.
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Ich weiß, dass es heute viele "Kalte Hund" Rezepte gibt, die nicht mit Palmin und Backkakao sondern mit geschmolzener Schokolade gemacht werden.

Und vermutlich ist das auch rein objektiv gesehen, wenn man sich den Fettanteil einer Tafel Palmin betrachtet, auch durchaus sinnvoll.

Aber ich habe so viele tolle Erinerungen an den "Kalten Hund" von meiner Oma, das mir das einfach egal ist.

Für mich war sie die tollste Oma auf der ganzen Welt.
Zu dieser Jahreszeit jährt sich ihr Todestag und dann werde ich immer besonders emotional.

Es war schön, den Kuchen zu essen und dabei an sie zu denken.

          Du fehlst mir!

Habt Ihr auch ein Lieblingsrezept, das Euch an jemanden ganz Besonderen erinnert? Ich freue mich auf Eure Geschichten.



Meine Blogleser sind mir oft viele Nasenlängen vorraus und schon seit Wochen stapeln sich die Klicks bei der Himbeer-Frischkäse-Torte mit Löffelbiskuitboden und bei der Kirsch-Joghurt-Torte mit Amarettiniboden.

Die logische Konsequenz daraus? Ihr wollt anscheinend mehr Kühlschranktorten? Ihr bekommt Kühlschranktorten!

Heute mit Oreo-Keks-Boden, Erbeerpüree und einer frischen Joghurtcreme.

Was ich besonders doll an Kühlschranktorten liebe? 

Sie schmecken sehr frisch, sind absolut variabel und sie lassen sich perfekt vorbereiten.

Was mögt Ihr eigentlich lieber? Die Creme oder den Keks-Butter-Crunch-Boden??


Oreo-Erdbeer-Joghurt-Torte:
100 g Butter
150 g Oreo-Kekse

6 Blatt weiße Gelatine
500 g fettarmer Joghurt
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
150 g Sahne

200 g Erdbeeren
3 EL Zucker
2 Päckchen Tortenguss rot

8 Oreo-Kekse
8 Erdbeeren


Eine Springform mit 20 cm Ø mit Backpapier auslegen.

Die Butter in einen Topf geben und vollständig schmelzen.

Die Oreos in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerkleinern.
Die Keksbrösel und die geschmolzene Butter vermischen, in die vorbereitete Springform geben und die Masse mit einem Esslöffel gleichmäßig verteilen und festdrücken.
Die Springform in den Kühlschrank stellen.
Die Erdbeeren waschen und putzen,  in einem Sieb abtropfen lassen und in einem Mixer pürieren.
Das Fruchtmus zusammen mit 3 EL Zucker und den 2 Päckchen Tortenguss in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen.
Das eingedickte Fruchtpüree etwas abkühlen lassen.

Dann auf den Keksboden geben und die Springform ca 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis das Püree festgeworden ist.


Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen.

Den Joghurt mit dem Zucker und dem Vanillezucker verrühren.
Die Gelatine ausdrücken und vorsichtig in einem Topf bei leichter Hitze auflösen lassen.
4 EL von der Joghurtmasse zur Gelatine geben. Gut verrühren.
Nun die Gelatinemasse in die restliche Joghurt-Masse geben und alles gut vermengen.
Die Masse in den Kühlschrank stellen und ca. 15 bis 20 Minuten anziehen lassen.

Wenn die Masse beginnt etwas fest zu werden, die Sahne steif schlagen und unter die Joghurtmasse heben.

Die Joghurt-Masse in die Springform füllen und die Torte am Besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Mit den übrig gebliebenen Erdbeeren und Oreo-Keksen verzieren.
 

Ich sehe das ja so: Nur weil die Temperaturen in Richtung Sommer exorbitant in die Höhe schnellen, wird ja die Lust auf was Süßes nicht automatisch weniger (jedenfalls nicht bei mir).
Ich würde mal sagen, sie verändert sich höchstens etwas.
Süßes darf jetzt kühl, sogar eisgekühlt und fruchtig sein, eher mit Joghurt als mit schwerer Buttercreme und mit viiiel frischem Sommerobst.


Spontane Einladung zu einem Geburtstag oder zum Kaffe und die Zeit reicht nicht mehr aus um Böden zu backen und zu füllen? Oder es ist so heiß, dass Ihr den Backofen gar nicht anschmeißen wollt?
Meine Lösung: Kühlschranktorten !

Ich finde Kühlschrank Torten wirklich super. Besonders im Sommer sind sie toll, weil sie meist sehr frisch und mit viel Obst sind und oft mit Joghurt- oder Quark-Masse gemacht werden. Außerdem "macht" der Kühlschrank sie quasi von alleine.

Und den Böden aus zerkrümelten Keksen mit Butter vermischt kann ich einfach nicht wiederstehen....

Hier kommt das Rezept für eine Himbeer-Frischkäse-Torte. Das Rezept ist aus meinem Dr. Oetker Backbuch "Kühlschranktorten".

Boden:
150g Löffelbiskuits
125g Butter

Die Löffelbiskuits in einen großen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz oder einem kleinen Hammer fein zerschlagen. Die Butter in der Mikrowelle schmelzen und über die Kekskrümel geben. Die Masse beiseite stellen.

Eine Springform mit 20 cm Durchmesser, oder einen verstellbaren Tortenring auf einen Bogen Backpapier stellen. Die Form mit einem Kugelschreiber nachzeichnen und das Backpapier zuschneiden. Das Backpaier auf eine feste Unterlage legen- z.B. ein Brett und den Tortenring darauf stellen. Die Butter-Bröselmasse in die Form geben und am Boden mit einem Löffel gut andrücken. Den Boden ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank durchkühlen lassen.


Füllung:
500g Himbeeren
4 Blatt weiße Gelatine
200g Doppelrahm-Frischkäse
400g Schlagsahne
50g Zucker
2 EL Zitronensaft

Für die Füllung die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen.
Den Frischkäse mit Zitronensaft und Zucker glattrühren. 
Die Gelatine ausdrücken und auflösen. Einige Löffel Frischkäse-Masse zur Gelatine geben, dann die Gelatine-Masse zum Frischkäse geben und gut verrühren. Die Masse in den Kühlschrank stellen. Wenn sie anfängt dicklich zu werden, Sahne steif schlagen und unterheben.
Himbeeren auf dem Keksboden verteilen und die Sahne-Frischkäse-Masse drüber gießen.
Die Torte mindestes zwei Stunden kalt stellen.

Guss:
100g Himbeeren
50g Zucker
1 Päkchen Tortenguss rot
1 EL Zucker

Für den Guss die Himbeeren mit dem Zucker pürieren. Auf 250ml mit Wasser auffüllen und mit dem Tortenguss und dem 1 EL Zuckerglatt rühren. Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten.
Fertigen Guss auf die Torte gießen und mit einem Löffelstiel das Muster erzeugen. Torte weitere zwei Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren den Tortenring entfernen und mit Früchten dekorieren.
Rezept: Dr.Oetker Kühlschranktorten
 

Über mich

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Hello!

Ich bin Mareike und bereits seit Februar 2013 dreht sich hier in der Biskuitwerkstatt alles ums Backen, Verzieren, Rezepte entwickeln und Fotografieren. Mal ein aufwändig gestalteter Sweet table, mal mit royal icing verzierte Kekse, Brotboxen mit Pfiff oder leckere Rührkuchen. Ich liebe die Abwechslung und mache am liebsten bunte, helle Fotos. Ich lebe mit meiner kleinen Familie gleich hinter der Berliner Stadtgrenze in einem wunderschönen Häuschen mit Garten. Hier kann ich meine Akkus aufladen und kreative Energie tanken.